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Barcelona Sicherheit - 16 Sicherheitsmaßnahmen zum lernen und anwenden

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Dieser Artikel ist nicht leicht zu schreiben, weil ich die Leute nicht davor abschrecken möchte nach Barcelona zu kommen. Wenn man über Barcelona Sicherheit schreibt und darüber wie man dafür sorgen kann nicht bestohlen zu werden; lässt man darauf schließen, daß die Stadt nicht sicher ist.

Dennoch ist es wahr, daß Taschendiebe und Handtaschenräuber in Barcelona hauptsächlich für alle diejenigen Besucher die keine Sicherheitsmaßnahmen treffen, zum Problem werden; und genau an diese Leute ist dieser Artikel gerichtet.

Was man auf Ramblas richtig falsch machen kann. Sie sollten zu einem Cafe oder zu einem Restaurant gehen, um sich Ihren Stadtplan anzuschauen. Dieses Paar hat sich deutlich als Touristen erkennbar gemacht.

So oft gehe ich die Ramblas entlang und sehe Touristen mit offenliegenden Stadtplänen, die wie verloren aussehen, und dessen Taschen unbeaufsichtigt sind. Diese Touristen werden fast zweifellos genau die falschen Leuten auf sich aufmerksam und werden sofort zum Ziel gemacht. Sie dürfen natürlich ein Tourist sein, aber Sie müssen sich wie ein schlauer Tourist benehmen, dann werden Sie viel sicherer sein.

Treffen Sie bitte diese Vorsichtsmaßnahmen zu Ihrem eigenen Schutz. Ich weiß Sie denken vielleicht, daß Ihnen eine solche Sache nie passieren wird. Sie können sogar denken, daß "alle Großstädte in dieser Hinsicht gleich sind", aber ich würde sagen, daß Sie sich das nochmal überlegen sollten. Ich sehe so viele Touristen, die garnicht darauf achten daß ihnen etwas zustößen könnte und dabei bräuchten sie nur einige sehr einfache Maßnahmen treffen um sich vor Gefahren zu bewahren.

Ist Die Ramblas Sicher? (die Ramblas ist die Hauptpromenade durch die Stadtmitte von Barcelona)

Meiner Meinung nach ist die Ramblas sicher (körperlicher Angriff ist etwas Seltenes). Nachts (nach 23:30 Uhr), kann der südlichste Teil der Ramblas (zwischen Gran Theatre de Liceu und Colum) verwahrlost sein, ist aber doch verhältnismäßig sicher. Wenn Sie sich jedoch unbehaglich fühlen, können Sie diesen Bereich nachts vermeiden. Der Rest der Ramblas ist in Ordnung und eigentlich sehr angenehm, um am Abend zusammen mit tausenden anderen Menschen entlang zu schlendern und sich die Straßenkünstler anzuschauen.


Kommentar von Website-Besucher Jan. aus Großbritannien

Ich wohne jetzt schon seit 18 Jahren in Barcelona (fürchte ich habe vom Brunnen getrunken !) und ich wollte nochmals versichern, daß Barcelona in der Tat eine sichere Stadt ist, trotzdem würde ich aber sagen, daß die Spanier viel Wert darauf legen wie sie kleiden, und daß die Leute die hier leben niemals kurze Hosen in der Metro oder im Stadtzentrum tragen.. wenn man das tut, wird man als Tourist erkennbar (Womit man ein größeres Risiko eingeht, zum Ziel eines Taschendiebs zu werden) Lassen Sie in Restaurants Ihre Taschen nicht auf dem Fußboden, oder über Ihre Stuhllehne gehängt, besonders im Ramblas Bereich, weil sie dann leicht weggeschnappt oder die Trageriemen durchgeschnitten werden können.

Danke Jan. - was Sie beschreiben, ist tatsächlich einer Bekannten von mir passiert. Sie ließ ihre Tasche auf der Stuhllehne. In Minuten war diese verschwunden, obwohl das Restaurant überall um sie herum vollbesetzte Tische stehen hatte. Wir wissen immer noch nicht , wie sie es hingekriegt haben die Tasche zu nehmen.

Wenn Sie die "Kleidungsregeln" von Barcelona lesen möchten, und wissen was Sie tragen sollten, um sich unter die Menge der hiesigen Stadtbewohner zu mischen - lesen Sie unseren Artikel über den Barcelona Kleidungs-Code


Dennoch ist es wahr, daß Taschendiebe und Handtaschenräuber auf der Ramblas, an Bahnhöfen, an den Stränden und der Metro (Untergrundbahn) ein Problem sind. Als Beweis dafür genügt ein Besuch bei irgendeiner Polizeidienststelle.

Mir ist auch schon in die Tasche gegriffen worden, und einmal blieb es bei einem Versuch (ein 1,90m hoher Transvestit der sich um 2:30 Uhr morgens in der riskanten Zone der Ramblas mit Gewalt bei mir einhakte) das aber in 12 Jahren Barcelona Besuche.

Jedesmal wenn ich bestohlen wurde, war es meine eigene Schuld, weil ich nicht aufgepasst habe und meine Sachen offenbar unbeaufsichtigt gelassen hatte. Nachdem ich 12 Jahren lang Barcelona besucht hatte, war ich noch nie überfallen worden, also kam ich auf den Gedanken, daß sowas hier nie passierte. In dem Moment bemerkte ich, daß mein Handy verschwunden war!

Durch Beachtung der nachfolgenden 16 Sicherheits-Richtlinien werden Sie Ihre Chancen drastisch reduzieren, dass Sie einem Taschendieb oder einem Raub zum Opfer fallen. Wir haben diese Richtlinien zusammengestellt, nachdem wir tatsächliche wirkliche Ereignisse gelesen haben, die uns von Website-Besuchern zugeschickt wurden. Jede dieser Richtlinien wird Ihnen dabei helfen, Sie vor den häufigsten Arten von Diebstahl zu beschützen.

Das sind die 16 Sicherheitsmaßnahmen- Sie werden oft merken, daß wenn etwas schief gegangen ist, eine oder mehrere dieser Vorsichtmaßnahmen nicht eingehalten wurden. Es gibt keine 100%ige Sicherheitsgarantie; aber wenn man diese Maßnahmen befolgt, verringert man erheblich die Wahrscheinlichkeit eines unangenehmen Ereignisses.

Die 16 Sicherheitsmaßnahmen

1) Taschendiebe ziehen es vor, einfache Tatopfer zu finden - wenn Sie beim Zahlen aufmerksam aussehen und keine Wertsachen tragen die zu sehen sind, ist es weniger wahrscheinlich, daß Sie zum Opfer eines Taschendiebes werden.

2) Taschendiebe und Trickbetrüger arbeiten häufig in Banden. Das kann die Leute verwirren - eine Person (oder eine Gruppe Menschen) bewirkt eine Ablenkung während ein Anderer Ihre Wertsachen klaut. Sollte eine Gruppe Menschen versuchen Ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen, drehen Sie sofort um und gehen sie weg.

3 ) Tragen Sie nur so viel Geld mit sich, wie Sie für den Tag benötigen, und nicht mehr. Lassen Sie die Wertsachen, die Sie nicht am Tag tragen werden im Hotelsafe.

4) Tragen Sie Ihren Haversack nicht nach hinten - beachten Sie das besonders in der Metro. Taschendiebe sind bekannt dafür, daß sie in der Metro aus den nach hinten gehängten Haversacks stehlen. Wenn Sie einen Haversack haben, tragen Sie diesen andersrum; mit der Tasche nach vorne.

5) Tragen Sie weder Ihre Kamera, (noch irgendeine andere teure Sache wie eine Videokamera)um Ihren Hals. Einmal habe ich miterlebt, wie ein Dieb jemandem die Kamera vom Hals schnappte und damit weglief.

Bewahren Sie alle Wertsachen da auf, wo sie nicht zu sehen sind. Wenn Sie eine Kamera haben, tragen Sie sie in der Innentasche Ihrer Jacke. Wenn sie dafür zu groß ist, dann stecken Sie sie in eine kleine Tasche die Sie dann umhängen, mit dem Trageriemen quer um Hals und Schulter, so daß er dann unter Ihrem Arm hängt; wodurch es viel schwieriger wird daß jemand diese Tasche schnappt. Halten Sie die Tasche immer vorne - nicht an der Seite. Die Tasche sollte am Besten keine Kameratasche sein, sondern eine normale Tasche die oben einen Reißverschluß hat.

Lassen Sie Ihre Brieftasche nicht in der selben Tasche, sondern lieber woanders.

6) Sollten Sie etwas auf Ihrem Stadtplan suchen wollen, setzen Sie sich lieber in ein Cafe, statt Ihr Ziel auf der Straße nachzuschauen. Denn das wäre öffentlich bekanntgeben, daß Sie neu in der Gegend und ein Tourist sind, und das ist genau was die Taschendiebe suchen.

7) In Cafes und Restaurants, passen Sie gut auf Ihre Hand- und Brieftaschen auf. Dieses mag logisch klingen aber, wenn Sie auf Urlaub sind, passiert es ganz schnell, daß Sie "abschalten" und nicht aufzupassen, was aus Ihren Siebensachen wird. Typische Plätze, wo Taschen gestohlen werden, sind im Cafe, wenn Touristen sie bei den Füßen liegen haben, oder wenn sie die Brieftasche in der Jacke stecken lassen, und dann die Jacken auf die Stuhllehne hängen. Wenn Sie Ihre Taschen irgendwo absetzen, behalten Sie diese immer im Auge. Wenn Sie aber nicht die ganze Zeit darauf schauen können, wickeln oder binden Sie die Taschenriemen einfach um etwas herum, damit man sie nicht so leicht mitnehmen kann.

8) Seien Sie auf der Hut vor Diebstahl mit Ablenkungen - es beginnt mit einer Ablenkung jemand fragt zum Beispiel nach Auskunft oder lässt Geld vor Ihnen fallen, bittet Sie eine Spende zu machen - und ähnliche Varianten dieser Ablenkungsmanöver. Dann, sobald Ihre Aufmerksamkeit woanders ist, wird entweder dieselbe Person oder eine andere Sie beklauen. Passen Sie auf mit dem schon berühmten Vogelmistbetrug. Jemand kommt auf Sie zu und behaupted, daß Sie Vogeldreck auf Ihrem Rücken haben. Dann tut der Dieb so als wolle er versuchen Ihnen zu "helfen" sich abzuwischen; wobei er Ihnen dann aus den Taschen klaut ! Das ist mittlerweile ein berüchtigter und gar zu allgemeiner Betrug. (sehen Sie dazu den Kommentar eines Websitebesuchers weiter unten) oder klicken Sie hier, um über das Erlebnis eines Websitebesuchers mit dieser Betrugsart zu lesen.

9) Seien Sie besonders aufmerksam an Stationen.

Öffentliche Stationen sind Anziehungspunkte für Langfinger und Handtaschendiebe. Es gibt viele Gründe dafür:
a) Sie haben sich als wahrscheinlicher Tourist identifiziert da Sie sich dort aufhalten.
b) Sie sind wahrscheinlich auch ein bisschen desorientiert in der neuen Umgebung.
c) Es gibt hier legitime Gründe warum sich jemand an Sie drückt oder sich sehr nahe zu Ihnen aufhält, z.B. beim Ein- oder Aussteigen von der Bahn oder der U-Bahn.
d) Sie müssen entweder für Fahrkarten bezahlen oder Ihre Fahrkarten aus Ihrer Handtasche oder Ihrem Geldbeutel herausnehmen. Die Taschendiebe warten bloß darauf, denn dann werden sie genau wissen wo Sie Ihr Geld aufbewahren. Sie werden genau darauf achten, wo Sie Ihre Handtasche oder Ihr Portemonnaie hinstecken nachdem Sie für Ihre Fahrkarten bezahlt haben.
e) Sie sind zu diesem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich schwer beladen mit all Ihren Siebensachen. Das wird anders sein sobald Sie an Ihrem Hotel angekommen sind, dort nehmen Sie einfach nur das mit was Sie gerade brauchen.


TIPKaufen Sie eine Transportkarte die all Ihre Transportbedürfnisse erfüllt, bevor Sie in Barcelona ankommen, z.B. die Barcelona Card. Auf diese Weise brauchen Sie nicht mit Bargeld hantieren um Ihre Fahrkarten zu bezahlen wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Barcelona reisen, und das bedeutet auch, dass Sie weniger ins Visier genommen werden.


10) Taschendiebe handeln sehr schnell. Eine Sekunde sind sie da, und in der nächsten sind sie weg. Passen Sie einfach auf die Leute um Sie herum auf und seien Sie aufmerksam darauf, was diese tun.

Taschendiebe haben ihre Augen oft nur auf den Touristen und die Habseligkeiten der Touristen.. ansonsten interessiert sie nichts, ausser der Polizei vielleicht; wenn Sie also die Augen offenhalten, werden Sie sich vielleicht bewusster wann Sie aufpassen sollten.

11) Schließen Sie eine Reiseversicherung ab - überprüfen Sie, ob Sie den Vertagsbedingungen gerecht werden, bevor Sie abfahren (in einigen Versicherungsverträgen wird verlangt, daß Sie den angegebenen Wert Ihres Gepäcks beweisen können).

Als ich in Nepal Trekking machte, hatte ich für die Kamera die ich in den Bergen verlor, keine Quittung, und die Versicherungsgesellschaft weigerte sich zu zahlen. Ich empfehle Ihnen, daß Sie schriftlich oder per Email von der Versicherungsgesellschaft bestätigt bekommen, daß Sie den Wert Ihrer Sachen nicht beweisen müssen.

Vergewissern Sie sich auch, daß Sie den Bedingungen des Versicherungsscheins gerecht werden, was oft bedeutet bei der Polizei eine Anzeige zu machen und von der Polizei einen amtlichen Bericht zu erhalten den Sie einreichen müssen um Ihre Rückerstattung zu beantragen. Leider war ich damals in Nepal, drei Tage zu Fuß von der Zivilisation entfernt, und habe deswegen nicht innerhalb der ersten 24 Stunden bei der Polizei ankommen können um den Verlust zu benachrichtigen. Das, zusammen mit der Tatsache daß ich keine Quittung hatte, bewirkte daß die Versicherungsgesellschaft nicht zahlen wollte - nicht nur in Barcelona können Sie betrogen werden!

12) Bewahren Sie Ihren Reisepass gut auf, denn das spanische Gesetz verlangt von Ihnen das sie stets Papiere mit einem Bild von Ihnen mit sich haben; obwohl eine Kopie von Ihrem Paß oft schon genug ist.

13) Lassen Sie sich nicht täuschen von falscher Polizei oder „Zivilpolizei": Dieser Schwindel ist mittlerweile schon allzu geläufig. Mehrere Leute sind in diese Gaunerei verwickelt. Sie behaupten, dass sie Zivilpolizei sind und dass sie beobachtet haben dass jemand, den sie zur Zeit verfolgen, auf Sie zugegangen war. Diese falschen Polizisten fragen dann nach Ihrem Ausweis und Ihrer Brief- oder Geldtasche, um Ihre Identität nachzuprüfen, aber sobald sie diese in den rennen sie damit fort!

Was Sie tun können: Zunächst einmal sind alle Polizisten in Barcelona leicht zu identifizieren mit deutlich erkennbaren Uniformen. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass ein echter „Zivilpolizist" je Anlass dazu hätte mit Ihnen sprechen zu müssen. Falls ein offiziell uniformierter Polizist Sie anhält, dann bitten Sie ihn darum Ihnen seine Identifikationskarte zu zeigen, und schauen Sie diese sorgfältig an um sicherzugehen dass sie tatsächlich echt ist. Stellen Sie sich nicht damit zufrieden, wenn jemand seine Identitätskarte nur kurz aufblitzen lässt.

Klicken Sie hier, um die Erfahrung eines Website-Besuchers zu lesen der von Pseudo-Polizisten beraubt wurde.

14) Versuchen Sie sich so anzuziehen wie es dem Kleidungs-Code der Catalans entspricht, damit Sie als schlauer Tourist angesehen werden, oder wenigstens nicht so sehr in der Menge auffallen. Damit haben Sie dann auch eine hervorragende Ausrede um sich neue Kleidung zu kaufen! Lesen Sie unseren Artikel über den Barcelona Kleidungs-Code, und wie Sie sich unter die Menge der hiesigen Stadtbewohner mischen.

15) Vermeiden Sie durch dunkle abgesonderte Nebenstrassen und Gassen zu gehen, besonders wenn Sie allein sind.

16) Wenn Sie auf dem Strand sind, lassen Sie Ihre Sachen nicht unbeaufsichtigt. Wenn Sie vorhaben ein Sonnenbad zu nehmen, dann vergewissern Sie sich, alle Wertsachen im Hotelsafe eingeschlossen zu lassen.


Diebstahl mit Ablenkung - Strategie: Kommentar eines Websitebesuchers, am 25. Juli 2005 von Barry aus Großbritannien eingesendet

Ich war diesen Juli in Barcelona und besuchte Parc Güell, mit meinem kleinen Sohn, als wir an der Vallcarca Metrostation ausstiegen, hatte ich kurz gehalten, um den Weg zum nächsten Ziel zu planen und war etwas hinter den anderen Touristen zurückgeblieben, ich hatte lange Hosen an, keine Taschen mit und knapp 200 Meter von der Metrostation in der Nähe einer Subaruwerkstatt. Plötzlich fühlte ich etwas auf meinem Rücken und ein Kerl vor mir sagt, daß es ein Vogel gewesen war, und ich war voller Kot; also zog ich mein Hemd aus und fing an es sauberzumachen; der Mann der gesagt hatte es sei Vogeldreck bracht Wasser und Taschentücher und fing an mir zu helfen, ich lehnte seine Hilfe ab, und obwohl er nur etwa 15 bis 20 Sekunden da gewesen war hatte er aber als er verschwand, meine Brieftasche, ungefähr €300,00 und eine Fahrkarte mitgenommen. Glücklicherweise war nicht mehr in der Brieftasche und wir hatten noch etwas Geld im Hotel, ich ging noch innerhalb einer Stunde zur Polizei, mit einer genauen Beschreibung des Kerls und des Platzes, aber die wollten nichts wissen und sagten es wäre besser es meiner Versicherungsgesellschaft zu melden.


Kommentar von Websitebesucher Jennifer aus Großbritannien

Nachdem wir ihre Website durchgelesen hatten, nahmen meine Freundin und ich - zwei Damen mittleren Alters - uns Ihre Sicherheitsmaßnahmen an und fühlten uns hinsichtlich der Sicherheit ziemlich zuversichtlich. Wurden aber doch beklaut und dachten, daß unsere Erfahrung verhindern könnte, daß andere dem gleichen Betrug zum Opfer fallen.

Außerhalb der Sagrada Familia kamen zwei Frauen auf uns zu, die uns jeweils eine rote Nelke aufzwangen. Meine wurde vorne tief in mein T-Shirt hineingedrückt! Sie sagten uns, daß es eine Flamencoausstellung geben würde und baten uns dann, ihnen einen Cent zu geben. Weil es sich um eine solch geringe Menge Geld handelte, dachten wir beide es wäre in Ordnung um die beiden loszuwerden. Also nahmen wir unsere brieftaschen raus, und das war genau das was sie wollten. Sie versuchten uns zu helfen, die richtigen Münzen zu finden, und steckten dazu ihre Finger in die Münztaschen. Später, als es schon zu spät war, merkten wir, daß die beiden mit den anderen Fingern, unsere Scheine aus den Brieftaschen gezogen hatten. Am Tag darauf sahen wir zwei andere frauen die den gleichen Schwindel aufführten.


Handtaschenraub
Handtaschenraub ist auch ein Problem in Barcelona. Ich habe selbst einmal gesehen wie eine Handtasche weggeschnappt wurde. Die Tasche hing quer über die Schulter der Person, hatte aber nur einen sehr dünnen Riemen. Der Dieb lief auf sie zu, griff die Tasche, zerriß den Riemen, und lief dann weg. Alles geschah in wenigen Sekunden.

Es ist schwer, einen Handtaschenraub dieser Art zu vermeiden da wir alle eine kleine Tasche brauchen und mithaben wenn wir auf einem Besuch unterwegs sind. Die wichtigste Sache an die man sich erinnern sollte, ist keine Wertsachen in die Taschen tun. Wenn die Tasche aussieht als wenn eine Kameratasche oder eine Brieftasche drin ist, dann wird sie eher zum Zielobjekt als eine gewöhnliche Tasche. Noch etwas, was man vermeiden sollte, sind Bauch- oder Gürteltaschen; weil diese sehr leicht wegzuschnappen sind. Diebe wissen, daß Ihre Wertsachen da drin sind, also sind Bauch- oder Gürteltaschen ein erstklassiges Ziel, das BITTE KLAU MICH zu schreien scheint. Wenn Sie mir nicht glauben, reicht ein Besuch bei irgendeiner Barcelona Polizeidienststelle und alle die in der langen Warteschlange stehen fragen, weshalb sie da sind.


Kommentar eines Websitebesuchers - Erlebnis eines Handtaschenraubs... Denise aus Newburyport, Massachusetts, USA

Ich wollte Ihnen herzlich für all die nützliche Information in Ihren Newslettern danken. Wir (Mutter und Tochter 17 Jahre alt) haben letzte Woche unsere Reise gemacht und eine Menge von der Information brauchen können, die ich auf Ihrer Website gefunden hatte.

Barcelona hat uns sehr gut gefallen! Es war unsere erste Reise nach Europa, und wir staunten beide wortlos, über alles was wir sahen. Auch fanden wir die Leute freundlich, das Essen wunderbar, und den Wein fantastisch.

Die einzige schlechte Sache geschah an unserem letzten Abend, wir nahmen die parallele Metro und wollten die Seilbahn nehmen um Montjuïc wenigstens von der Luft aus zu sehen, da wir Tags nicht mehr genug Zeit hatten, es zu Fuß zu besichtigen.

Als wir die Metrostation verließen, entdeckten wir, daß die Seilbahn geschlossen war, und gingen gegenüber in einen kleinen Park, wo die Aussicht atemberaubend war.

Als wir zur Station zurückgingen, schnitt ein Dieb meine Brieftasche raus ( genau so, wie Sie es in Ihrem Newsletter beschrieben hatten! ) und lief davon....Danke für Ihre Warnungen, da hatte ich weder Bargeld noch Kreditkarten drin, aber leider stellte ich später fest, daß er aber doch eine Rolle Diafilm von meiner Tochter mitgenommen hatte - ich wünsche, ich hätte den wieder. Aber, wie dumm von mir als ich in den Park ging - obwohl wir nicht weit reingegangen sind, sollte ich aufgepasst haben, wen ich um mich herum hatte.

Vielen Dank für Ihre Warnungen - es hätte schlimmer sein können! - Großartige Website und Newsletter!


Verdächtige Gegenden nachts - Gegenden die Sie nachts vermeiden sollten. Einige Teile der Raval Gegend (links von Ramblas, wenn man nach Norden schaut), Teile von Barri Xines und der südlichste Teil der Ramblas und die Straßen die von da abzweigen. Alle kleinen dunklen leeren Straßen - aber das schon aus gesundem Menschenverstand - wenn Sie versuchen möchten viel sicherer zu sein, vermeiden Sie die stillen leeren Straßen und sollten Sie durch diese gehen müssen, dann vergewissern Sie sich, daß jemand bei Ihnen ist.


Kommentar eines Websitebesuchers - Überfall - Eingesendet von Per aus Hamburg

Ich bin gerade gestern Nacht im gotischen Stadtviertel von Barcelona überfallen worden, und fand diese Website erst danach. Ich denke, daß der Themenbereich Sicherheit großartig ist, aber der Abschnitt über Raub oder Überfall scheint mir zu kurz! :-) Meine Lektion für heute: Gehen Sie nie alleine nachts aus; und versuchen Sie, nicht nur dunkle leere Straßen zu vermeiden sondern auch alle mögliche Nebenstraßen, wo Sie nicht von anderen Leuten gesehen werden können, selbst dann wenn viele Leute um Sie herum auf den Straßen sind. Diese zwei Kerle, die mein Geld gestohlen haben waren sehr schnell, einschüchtertend und professionell, aber ich schätze, daß sie nicht das Risiko eingegangen wären, wenn ich meinen Freund dabei gehabt hätte. Ich muß auch sagen, daß ich noch nie vorher überfallen worden war, obwohl ich im Rotlichtbezirk von Hamburg lebe, und auch daß ich nicht wie irgendein typischer Tourist aussehe. Sowas kann jedem passieren, und das ist etwas was Sie vielleicht Ihrer Info Seite hinzufügen möchten. Abgesehen davon: Feine Website!!


Kommentar eines Websitebesuchers - Strandbanditen...

Und hier etwas vom Kommentar eines Websitebesuchers, falls Sie nicht ganz überzeugt sind, daß Sie diese Vorsichtsmaßnahmen treffen sollten:

"ich fiel einem Taschendieb am Strand in Barcelona zum Opfer. Ich hab mir so gedacht, es wäre eine schöne Nacht, um auf dem Strand zu campen, und schlief auf einem der Gartenstühle ein, die da zur Verfügung stehen. Nachts kommen Diebe lautlos auf Sie zu und durchsuchen Ihre Taschen während Sie schlafen. Ich habe von einem amerikanischen Mädchen gehört, das ihren Paß auf diese Weise verloren hat. Ich dachte Sie könnten dieses Ihrer Website hinzuzufügen. Danke. Barcelona ist eine sehr schöne Stadt, und ich komme bestimmt zurück (habe aber noch nicht vom Brunnen getrunken!) " Kris aus Ottawa


Feedback eines Website-Besuchers: Diebstahl auf der Station

Ich bin gerade von einer Woche Aufenthalt in Barcelona zurückgekehrt, und nicht alles ging planmäßig. Ich hatte die Sicherheits-Hinweise gelesen, aber ich hätte auch meinen Partner dazu veranlassen sollen, sie zu lesen.

Wir hatten den Zug vom Flughafen nach Passeig de Gràcia genommen und stiegen gerade aus dem Zug. Er wurde von einer angeblich älteren Dame vor ihm aufgehalten. Als er merkte dass hier etwas nicht so ganz stimmte, hatten sie sich schon mit seinem Geldbeutel und all seinem Taschengeld für die ganze Woche davongemacht. Leider hatte er diese Website nicht besucht, er hatte entschieden dass sein Geldbeutel in seiner Tasche sicherer wäre als in seiner Hosentasche, denn seine Hosentasche hatte keinen Reißverschluss. Er hatte während der Zugreise auch seinen Geldbeutel aus der Tasche herausgenommen und war dabei offensichtlich beobachtet worden. Ich würde es jedem empfehlen, selber die Sicherheits-Hinweise auf < Barcelona-Tourist-Guide.Com > zu lesen und dafür zu sorgen, dass jeder in der Gruppe sie auch liest. Diese paar extra Minuten können Ihnen viel Herzeleid ersparen, wenn Ihr Urlaub so ruiniert wird. - Niamh aus Irland


Falsche Zivilpolizisten

Ich möchte Ihre Website-Benutzer vor einem allzu gebräuchlichen Schwindel warnen, der leider auf den Straßen Barcelonas. Dies ist mir am 18. Mai passiert, und ich glaube dass Sie Ihren Benutzern einen großen Gefallen tun werden, wenn Sie sie auf diesen Versuch, Waren und Habseligkeiten zu stehlen, aufmerksam machen. Es funktioniert so: Ein junger Mann kommt auf Sie zu und fragt Sie wie er am besten zu einem beliebten Wahrzeichen kommen kann - z.B. das Gaudí-Museum oder die Sagrada-Familia-Kathedrale. Während Sie ihm den Weg erklären - oder ihm sagen dass Sie es nicht wissen - gesellen sich 2 oder 3 Männer hinzu. Diese behaupten Polizisten zu sein, und sie lassen sehr kurz eine Identitätskarte aufblitzen, die wie eine Polizei-Identitätskarte aussieht. Darauf fragen sie Sie dann, ob Sie die Person, von der Sie gerade nach dem Weg gefragt worden sind, kennen. Dann erklären sie, dass sie diesem Mann gefolgt sind denn er stehe unter dem Verdacht ein Drogenschmuggler zu sein, und dass Sie jetzt ein wichtiger Zeuge seien. Sie bitten um Ihre Identitätskarte. Sobald Sie Ihren Geldbeutel aus der Hosentasche oder aus der Tasche nehmen, greifen diese Männer Sie an und rennen schnell weg mit Ihrer Brieftasche, Ausweis, oder was immer sie zu fassen bekommen. Mein Ratschlag ist, bleiben Sie nie stehen um mit einem Fremden etwas zu besprechen - falls Ihnen das passiert, sagen Sie einfach "tut mir leid, ich weiß das nicht", gehen Sie so schnell wie möglich fort und halten Sie nicht an - wie ich! Andy Varga, Sitges.


Barcelona Trickbetrüge

Mischerschwindel

Ein weitbekannter Betrug, der an jedem Tag der Woche auf Ramblas gefunden werden kann. Es handelt sich um den Betrug mit der Erbse unter dem Eierbecher. Ich wundere mich, daß die Touristen immer wieder darauf reinfallen.

Es geht darum, daß Sie raten unter welcher Schale die Erbse ist. Der Mischer legt eine Erbse unter eine von drei Schalen schiebt diese dann hin und her und dann müssen Sie raten, unter welcher Schale die Erbse ist.

Klicken Sie hier um ein Foto zu sehen, das ich von den " Mischschwindlern auf Ramblas mitten im Betrugsverfahren" gemacht habe.

Wenn Sie sich diese "Show" anschauen, können Sie nicht bemerken, daß ungefähr 10 bis 15 Personen an diesem Betrug teilnehmen. Alle stellen sich um den Mischer, damit die Touristen sich aus Neugierde dazustellen. Das Opfer wird dann von der Menschenmenge angelockt und schaut sich die Vorführung an. Leute wetten wo die Erbse ist und das Opfer spielt zwar nicht mit, sieht aber überrascht zu, wie jedesmal erraten wird wo die Erbse ist. Angebliche Touristen stellen sich dazu und spielen - manchmal gewinnen sie und manchmal verlieren sie, aber zum Schluss gehen sie mit dem zurückgewonnen Geld davon. Jedesmal denkt das Opfer, daß er/sie richtig geschätzt hätte, wo die Erbse war.

Der Künstler dieser "Show" lädt dann das Opfer ein zu wetten und kann dabei ziemlich eindringlich sein. Wenn dann noch Alle die dabeistehen einen anschauen, ist es schwer sich zu weigern, einmal zu probieren ob man Glück hat. "Warum auch nicht" denken Sie - ich hab ja schlieslich 10 mal richtig geraten.

Das Opfer setzt eine Wette und dieses mal geht es bestimmt schief, so das sie falsch raten und ihr Geld verlieren. Wenn Sie sich beschweren, werden 10 Leute um Sie herum Ihnen erklären wollen, daß Sie in einem Glücksspiel einfach Pech gehabt haben, und Sie verlassen den Platz, mit dem Gefühl betrogen worden zu sein.

Das Beste was Sie machen können, wenn Sie eine solche „Straßenvorführung" sehen, ist einfach nur weitergehen.

Hüpfende Cartoonfiguren.

Einer der größten Betrüge, ist der von den Leuten die hüpfende Cartoonfiguren verkaufen. Diese ausgeschnittenen Figuren hüpfen bei Musikbegleitung im Takt auf und ab, die Musik kommt von einem Stereogerät, das gleich daneben aufgestellt wird. Die Figuren kosten zwischen €5,00 und €10,00 und selbstverständlich benötigen Sie ein Stereogerät, damit die hüpfen..... Ich glaube es nicht.

Touristen kaufen die Figuren und entdecken tief enttäuscht, daß sie zu Hause nicht funktionieren. Der Grund dafür ist, daß jene Figuren, die auf der Straße so fröhlich rumhüpften; an einem haardünnen Draht befestigt sind, der praktisch unsichtbar ist. Dieser Draht wird hinter dem Stereokassettengeräte befestigt, wo ein kleines Rad ist das sich dreht damit die Figuren sich bewegen, und es dann so aussieht als wenn sie im Takt zur Musik tanzten.

Ich bin ganz verblüfft darüber, wie diese Leute den Mut haben diese Figuren weiterhin zu verkaufen, wenn Tausende von Menschen von dem was sie gekauft haben enttäuscht wurden. Fallen Sie nicht auf diesen rein! Es mögen nur €5,00 bis €10,00 sein, aber warum nicht lieber Ihr Geld für etwas ausgeben womit Sie froh sind, anstatt Betrugskünstler zu finazieren, die nur noch mehr Touristen verärgern werden.


Kommentar eines Websitebesuchers - Mary Douglas aus Schottland, Großbritannien

Ich habe gerade alle bedauernswerten Erlebnisse der Barcelona Besucher in Bezug auf Taschendiebstahl usw. gelesen. Ich huldige Barcelona jetzt schon über acht Jahre lang mit meinem Urlaub dort, und ich bin mir der Betrüge die dort geschehen sehr bewusst. Es gibt da keine einfache Antwort, ausser auf alle Empfehlungen die auf dieser Website gemacht werden acht zu geben. Versuchen Sie, sich unverdächtig zu verhalten, ziehen Sie sich nach dem Kleidungs-Code der Katalanen an, und wenn Sie sich ein Straßentheater oder Ähnliches anschauen wollen, halten Sie Augen und Ohren offen. Beobachten Sie die Leute um Sie herum, und Sie werden überrascht bemerken, wie Sie diejenigen mit Absicht auf Taschendiebstahl entdecken werden!

Der Strand ist ein Hauptziel für diejenigen, die vorhaben zu stehlen. Während Sie bemüht sind ein Sonnenbad zu nehmen, oder zu schwimmen, kann in jedem Moment ein Raub geschehen, also halten Sie Ihre Sachen versteckt, und lassen Sie sie nicht unbeaufsichtigt. Ich selbst wurde in einer solchen Situation zum Opfer, und habe auch gesehen wie es anderen Personen am Strand passierte. Ich berichtete der Strandwache guardia, daß ' eine Frau mit einem Arm, zusammen mit einem Mann die Habseligkeiten anderer Menschen durchstöberten, welche unbeaufsichtigt gelassen worden waren.


Zusammenfassung

Barcelona ist eine sichere Stadt (trotz allem was Sie weiter oben gelesen haben) und sie aus Angst davor was Ihnen passieren könnte, nicht zu besuchen, wäre ein schrecklicher Verlußt einer möglicherweise wundervollen Erfahrung.

Probleme werden dann am ehesten zutreffen, wenn die Touristen nicht die richtigen Vorsichtsmaßnahmen treffen. Wer diese Maßnahmen befolgt, verringert erheblich die Möglichkeit eines unangenehmen Ereignisses und macht es sehr viel wahrscheinlicher, daß der Besuch ungestört verläuft.

Treffen Sie nur einige Vorkehrungen und es wird höchst unwahrscheinlich, daß Sie Opfer eines Betrugs oder von Taschendieben bzw. Handtaschenräubern werden. Diebe ziehen es vor, sich einfache Opfer auszusuchen, folgen Sie also den Sicherheitsmaßnahmen die oben angegeben werden.

Aber egal was Sie auch tun, unterliegen Sie nicht der Idee, daß Sie in Barcelona nie ein Opfer von Diebstahl sein könnten. Seien Sie stets auf der Hut und treffen Sie die oben genannten Vorsichtsmaßnahmen.

Und vergesen Sie nicht, sollte es Ihnen passieren, werden Sie damit fertig und denken Sie daran, daß es vielen anderen auch passiert ist (mich eingeschlossen). Sie werden nicht der Einzige gewesen sein.

Nehmen Sie eine positive Haltung wie Denise aus Newburyport, Massachusetts in USA in ihrem Brief oben. So haben Sie dann schöne Erinnerungen, um nach Hause mitzunehmen.


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